Sanierung der Therme in Bad Bellingen
Erste Vorverträge im Kurgebiet unterzeichnet
Wie geht es weiter mit der Therme?
Nach intensiven Voruntersuchungen zeichnet sich ab: Die notwendige Sanierung und Modernisierung der Balinea Therme kann weitestgehend im Bestand erfolgen. Anders als bei einer schnellen Komplettsanierung werden die Arbeiten voraussichtlich Schritt für Schritt über mehrere Jahre erfolgen. Dieses Vorgehen streckt die Kosten, Schließungszeiten werden vermieden – und dem Projekt „Wärmenetz“ eine große Chance eröffnet.
Thermalbäder haben einen großen Energiebedarf. Besonders die Wärmeversorgung ist kostspielig. Was liegt näher, als die Abwärme des Thermalwassers zu Heizzwecken zu nutzen? In Bad Bellingen verfolgt die Kommune gemeinsam mit dem regionalen Energieversorger naturenergie hochrhein AG diesen Gedanken schon seit einigen Jahren. Die Therme könnte zur Kern-zelle eines Wärmenetzes im Kurgebiet werden. Das Gebäude ist dabei nicht nur Wärmelieferant, sondern auch als wichtigster Abnehmer eingeplant.
Entwicklung von Therme und Wärmenetz sind eng verbunden
Bei einer schnellen Sanierung mit dauerhaft eingeschränktem
Betrieb wäre die Therme als größter Abnehmer ausgefallen. Eine Schritt-für-Schritt-Sanierung macht sie zur Keimzelle eines wirtschaftlich arbeitenden Netzes. Und zwar so wirtschaftlich, dass aktuelle Zahlen sogar eine neue Tarifbewertung zugunsten der Abnehmer erlauben.
Planungsgruppe hat die Arbeit wieder aufgenommen
Während der Sanierungs-Diskussion hat die Netzvorbereitung pausiert. Mit diesem pragmatischen Vorgehen sind nun alle Beteiligten wieder an Bord. „Wir sehen sehr gute Chancen für das Projekt“, erklärt Thomas Rasilier, Projektleiter bei der naturenergie hochrhein AG, „nicht nur wegen den nun günstigeren Kundentarifen. Die Versorgungsengpässe der letzten Monate bei Öl und Gas haben Gebäudeeigentümer und Hausverwaltungen nachdenklich gemacht. Die Kosten werden einfach unkalkulierbar. Viele suchen nach Alternativen.“
Neue Anschlussnehmer sicher an Bord
Die vergangenen Wochen geben Rasilier recht: Neben der Therme haben bereits mehrere Trassen-Anrainer einen Vorvertrag unterschrieben, darunter die Markgräflerlandklinik als große Einrichtung im Kurgebiet. „Jetzt geht es darum, alle noch einmal zu informieren und zu aktivieren“, bekräftigt auch Bürgermeister Dr. Carsten Vogelpohl, von Beginn an Befürworter des Projekts: „Wenn wir alle jetzt beherzt anpacken, agieren wir nicht nur nachhaltig, wir sorgen für eine planbare, regionale Wärmeversorgung und stützen die
unsere KurInfrastruktur.“
Mehr Informationen und Beratungsangebote auf: www.endura-projekte.de/badbellingen
Ansprechpartnerin für Ihre Fragen:
Sekretariat Bürgermeister
Simone Billich
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