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edmund stächele

Geboren am 02.10.1912 in Rheinweiler, gestorben am 29.05.2001 in Bad Bellingen

Ehrenbürger Edmund Staechele Nach der Grundschule in Rheinweiler wurde er Maurermeister und heiratete 1942 Erna Klumpp aus Bad Bellingen. Die Wirren des zweiten Weltkrieges erfassten auch sein Leben und er geriet im Russlandfeldzug in Gefangenschaft aus der er erst wieder 1948 zurückkehrte. Einem Arbeitsunfall in der Gefangenschaft verdankte er seine Entlassung.
1948 begann seine politische Laufbahn, er wurde Gemeinderat und Bürgermeister von Rheinweiler. Es begann eine Periode intensiver Aufbauarbeit. Ein neues Baugebiet in Richtung Kleinkems wurde  erschlossen,  neue Straßen sowie  Wasserversorgung und Kanalisation in eigener Regie gebaut. Rat- und Schulhaus, die durch Kriegseinwirkung stark beschädigt waren, wurden wieder instand gesetzt. Ein Gemeindehaus mit Kelterstation, Feuerwehrraum und zwei Wohnungen wurde 1953 errichtet.

1953 half er mit die wirtschaftlichen Verhältnisse der Winzer zu verbessern und war Gründungsmitglied der Bezirkskellerei Efringen- Kirchen.
1954 trat er in die CDU ein und war jahrelang der Ortsvorsitzende. 1957 wurde er in Rheinweiler wiedergewählt  und 1965 dann noch zum Bürgermeister von Bamlach gewählt, bevor er 1965 auch noch in den Kreistag einzog. Beim Bau der A5 mussten 1957  einige Häuser weichen. Für die betroffenen Familien wurde neues Baugelände im Gewann Huxmatten durch Edmund Stächele und den Gemeinderat bereitgestellt.  Um die Schulraumnot zu beseitigen, erfolgte 1960 der Bau einer dreiklassigen Volksschule mit Turnhalle. 1962 wurde das neue Rathaus mit zwei Lehrerwohnungen und 1967 wurde der Kindergarten erbaut.
1969 trat er die dritte Amtsperiode als Bürgermeister von Rheinweiler an. Auch in Bamlach war man zufrieden mit dem Mann der Taten, so dass er auch dort 1973 bestätigt wurde für eine zweite Amtszeit.
Stächele war in vielen Vereinen engagiert und zuletzt Ehrenmitglied im Gesangs-, Handharmonika- und Fußballverein sowie Ehrenmitglied der Bezirkskellerei Efringen- Kirchen.
1974 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland und den Silvesterorden von Papst Paul dem VI.
1981 wurde er zum Ehrenbürger von Rheinweiler ernannt für seine vielfältigen Verdienste um die Ortschaft und Region.
Sein Sohn Willi Stächele erbte das politische Geschick des Vaters und wurde zu einem bekannten und beliebten Landespolitiker.


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